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10.04.2017, 15:11 Uhr
Evangelischer Arbeitskreis der CDU Sachsen-Anhalt wählte neuen Landesvorstand
Scharf: Ethische Meinungsbildung und Beratung der CDU als Daueraufgabe

Der neu gewählte Landesvorstand

Jürgen Scharf heißt der alte und neue Landesvorsitzende des Evangelischen Arbeitskreises (EAK) der CDU Sachsen-Anhalt. Scharf wurde auf der Mitgliedervollversammlung des EAK am 9. April 2017 in Magdeburg für weitere zwei Jahre im Amt bestätigt. Als seine Stellvertreter wurden Prof. Dr. Wolfgang Merbach (Meuschau) und Andreas Schumann MdL (Magdeburg) gewählt. Als Schriftführer wurde Dr. Uwe Heuck (Wernigerode), als Beisitzer Frank P. Dietrich (Magdeburg), Ministerin Anne-Marie Keding (Magdeburg), Karsten Knolle MdEP a.D. (Quedlinburg), Karl-Martin Kuntze MdL a.D. (Colbitz), Pfarrer i.R. Bernhard Ritter MdL a.D. (Bennungen), Christina Schneppe (Wallhausen), Stephen Gerhard Stehli (Magdeburg) und Heike Wießner (Halle) gewählt.

In seinem Rechenschaftsbericht betonte Scharf die Bedeutung des EAK Sachsen-Anhalt als Forum für ethische und lebensweltliche Fragestellungen in der CDU und als Dialogpartner für evangelische Kirchen und Freikirchen. Es finden regelmäßige Gespräche mit der Landesbischöfin der EKM Junkermann, dem Kirchenpräsidenten der Ev. Landeskirche Anhalts Liebig und Vertretern der Evangelisch lutherischen Kirche Braunschweigs statt. Der EAK äußert sich regelmäßig zu wichtigen öffentlichen Auseinandersetzungen, so in letzter Zeit z.B. in der Debatte um ein „Sterben in Würde“. Der EAK lieferte Beiträge und Forderungen zum Entwurf des Koalitionsvertrages der 7. Wahlperiode. Auf dem letzten CDU-Landesparteitages initiierte er einen Auftrag zur „Erforschung der Geschichte der CDU während der Jahre 1945 bis 1990 auf dem Gebiet des heutigen Sachsen-Anhalts“. Weitere Themen regelmäßiger Beratungen waren und sind z.B. die Schulpolitik im Land und die Reformationsdekade in Vorbereitung des Reformationsjubiläums 2017. Er führte 2017 zusammen mit den EAK-Landesvorständen Sachsen und Thüringen ein Gespräch mit der Intendanz des MDR.